Inhaltsangabe:Einleitung: In den letzten Jahrzehnten erfuhr der Technisierungstand im Medienbereich wesentliche Weiterentwicklungen, wobei eine endgültige Form noch lange nicht erreicht wurde. Nicht umsonst wurde der Begriff „Multimedia“ 1995 zum Wort des Jahres erklärt. Nichts prägt die Medien- und Kommunikationsbranche derzeit deutlicher als steter Wandel. Der bayerische Fachzeitschriften-Verleger Michael Urban hat die Entwicklung treffend charakterisiert:“ Früher hatten wir einen Zustand, dann kam die Veränderung, dann ein neuer Zustand. Jetzt ist die Veränderung der Zustand.“ Die derzeitig interessanteste und gravierendste Veränderung, die das Medium Fernsehen im Augenblick erlebt, ist die Interaktion. Hierdurch wird das Fernsehen zum direkten Kommunikationspartner, speziell auf die Bedürfnisse eines Zuschauers zugeschnitten. Dies wird weitreichende Auswirkungen haben, die letztlich die Umstrukturierung der ganzen Fernsehlandschaft zur Folge haben wird. Interaktives Fernsehen ermöglicht über technische Zusatzeinrichtungen wie Decoder und Glasfaserkabel eine Fülle neuer Dienstleistungen: Video on Demand, Virtual Shopping, Pay TV, Telelearning, Telebanking, Videospiele auf Abruf, News an Demand und vieles mehr. Die Palette des Angebotes ist erst ein Anfang, weitere Dienstleistungsmöglichkeiten werden derzeit in unterschiedlichen Projekten erprobt. „Es gibt in vielen Bereichen .... einen Sog, den Zuschauer und Zuhörer immer weiter in das mediale Geschehen hineinzuziehen, was letztlich heißt, dass der Benutzer nicht mehr nur der Abnehmer, Rezipient oder Konsument eines massenmedialen Produktes ist, sondern in das System als aktives und vor allem individuiertes Element integriert ist.“ Somit wird nun der Zuschauer nicht nur Teil des Programmes, sondern vielmehr sein eigener, „aktiver“ Programmgestalter. Die Zeit der passiven Rezeption wird mit der Installation des neuen, interaktiven Mediums endgültig vorbei sein. Die Experteprognosen über den Erfolg der neuen Technik sind sehr unterschiedlich, reichen von Unglauben, über Skepsis, bis hin zu begeisterter Euphorie. Allerdings lassen sich mittlerweile deutliche Tendenzen erkennen, in welche Richtung die Entwicklung tatsächlich gehen wird. Meinte RTL- Chef Helmut Thoma 1994 noch, dass der Knopf zum Ein- und Ausschalten immer die beste Interaktion sei, der Mensch schließlich unterhalten werden wolle und nicht arbeiten, „bei uns kommt da nichts hoch und überhaupt, wer will das alles?“, wird diese [...]

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